Säbelantilope
Oryx dammah
KRL: 1,5-2,4 m
SL: 45-90 cm
Gewicht: 100-210 kg
Bestand: stark gefährdet

Säbelantilopen haben bis zu 170 cm lange, gebogene Hörner. Sie leben in den Wüsten und Steppen Nordafrikas und können mehrere Tage lang ohne Wasser auskommen, da sie nur schwitzen, wenn die Körpertemperatur 45 °C übersteigt, um weinig Wasser zu verbrauchen. Die nötige Flüssigkeit bekommen sie aus ihrer Nahrung. Säbelantilopen erreichen ein Gewicht von bis zu 210 kg und werden 1,5 bis 2,4 m groß. Sie leben in Herden von 20 bis 40 Tieren. Diese fast ausgestorbene Art überlebte nur in einem Reservat in Tschad. 1992 wurden in Tunesien Tiere ausgewildert.
Großer Kudu
Tragalaphus strepsiceros
KRL: 2-2,5 m
SL: 37-58 cm
Gewicht: 120-315 kg
Bestand: gering gefährdet

Mit seinen prächtigen Schraubenhörnern und seiner beachtlichen Größe zählt der Große Kudu zu den eindruckvollsten Vertretern der Antilopen. Das Männchen besitzt eine Mähne am Hals und am Rücken. Kudus leben in Ost- und Südafrika. Sie werden etwa 2 bis 2,5 m lang und bis zu 315 kg schwer. Damit gehören sie zu den größten Antilopen. Große Kudus fressen Blätter, Blüten, Obst, Kräuter und Knollen.
Oryxantilope
Oryx gazella
KRL: 1,6-2,4 m
SL: 45-90 cm
Gewicht: 100-210 kg
Bestand: gering gefährdet

Die Oryxantilopen, auch Spießbock genannt, können lange ohne Wasser leben, da die Nahrung ausreichend Feuchtigkeit enthält. Um Wasser zu sparen schwitzen Oryxantilopen erst mit einer Körpertemperatur von 45 °C. Außerdem produzieren ihre Nieren konzentrierten Urin und der Dung ist trocken. Sie werden 1,6 m lang und bewohnen trockenes Buschland und Wüsten Süswestafrikas. Oryxantilopen haben 50 bis 70 cm lange, leicht gebogene Hörner.
Impala
Aepyceros melampus
KRL: 1,1-1,5 m
SL: 25-40 cm
Gewicht: 40-63 kg
Bestand: gering gefährdet

Impalas leben in den lichten Wäldern und Savannen Ost- und Südafrikas. Sie haben ein glänzendes, rötlich braunes Fell mit schwarzen Streifen an Hüften und Schwanz und die Böcke lange, spiralförmige Hörner. Im Lauf können sie 10 m weite Sprünge machen. Dabei strecken sie die Hinterbeine gerade aus und landen auf den Vorderbeinen. Sie werden 1,1 bis 1,5 m lang. Impalas sind laute Antilopen. Männchen grunzen in der Brunft rau, Junge blöcken, und alle stoßen bei der Flucht laute Warnrufe aus.
Nyala
Tragalaphus angasii
KRL: 1,4-1,6 m
SL: 40-55 cm
Gewicht: 35-125 kg
Bestand: gering gefährdet

Die Nyala-Männchen sind größer und schwerer als die Weibchen, mit einem braugrauen Fell, leichten Streifen am Rumpf, gelbbraunen Beinen und bis zu 70 cm langen Hörner. Die Weibchen sind wie die Jungen, rotbraun mit weißen Straifen am Körper. Nyalas fressen Blätter, Triebe, Früchte, Gräser und Kräuter. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 1,4 bis 1,6 m und leben im dichten Busch des südlichen Afrikas am Wasser.
Bongo
Tragalaphus eurycerus
KRL: 1,7-2,5 m
SL: 45-65 cm
Gewicht: 210-405 kg
Bestand: gering gefährdet

Die scheuen, in den Wälder West- und Zentralafrikas lebenden Bongos gehen in der Morgen- und Abenddämmerung Blätter, Rinde und Früchte fressen. Beim Laufen drehen sie ihren Kopf so, dass die Hörner am Rücken anliegen, damit sie sich nicht in den Ästen verfangen. Bongos haben eine Kopfrumpflänge von 1,7 bis 2,5 m und ein Gewicht von bis zu 405 kg. Das Fell ist kastanienbraun mit weißen, senkrechten Streifen auf dem Rücken. Die Weibchen bilden Herden von bis zu 50 Tiere.
Saiga
Saiga tatarica
KRL: 1-1,4 m
SL: 6-12 cm
Gewicht: 26-69 kg
Bestand: stark gefährdet

Saigas leben in hohen Grasebenen, Steppen und Halbwüsten Zentralasiens. Sie haben eine vergrößerte, rüsselartige Nase, die vielleicht der Kontrolle der Körpertemperatur dient oder für einen besseren Geruchssinn sorgt. Im Winter bekommen Saigas ein dickes, wolliges Fell. Es ist oberseits zimtfarben und unterseits hell. Sie werden 1 bis 1,4 m lang. Nur die Männchen tragen Hörner.
Gnu
Connochaetes
KRL: 1,5-2,4 m
SL: 35-56 cm
Gewicht: 120-275 kg
Bestand: gering gefährdet

Riesige Herden von Gnus wandern jedes Jahr zur Trockenzeit durch die Savannen Afrikas, auf der Suche nach frischem Gras und Wasserlöchern. Sie werden 1,5 bis 2,4 m lang, haben einen großen Kopf, kuhähnliche Hörner und eine langen Kopf.. Sie leben in Ost- und Südafrika. Die Männchen bilden im Alter von 1-4 Jahren Junggesellengruppen und versuchen dann Reviere zu erobern. Es gibt zwei Arten von Gnu. Das Streifengnu und das Weißschwanzgnu.
Litschi-Wasserbock
Kobus leche
KRL: 1,3-2,4 m
SL: 10-45 cm
Gewicht: 79-103 kg
Bestand: gering gefährdet

Der Litschi-Wasserbock lebt an Seen, Sümpfen und Überflutungsgebieten Südafrikas. Er frisst Gras und Wasserpflanzen. Die breiten Hufen sind gut geeignet, um durch Matsch zu trotten, aber weniger um schnell zu laufen. Wenn Gefahr droht, versteckt er sich im Wasser und lässt nur noch die Nasenlöcher raus gucken. Litschi-Wasserböcke werden 1,3 bis 2,4 m lang.
Kirk-Dikdik
Madoqua kirkii
KRL: 52-72 cm
SL: 35-56 cm
Gewicht: 3-7 kg
Bestand: örtlich häufig

Die 4 Dikdik-Arten sind nach ihren Wahrnrufen benannt. Kirk-Dikdiks haben ein weiches, strähnigesn Fell, grau bis braun meliert, am Kopf rötlich mit einem Schopf auf der Stirn. Es frisst vielerlei Pflanzen und kann gut klettern. Kirk-Dikdiks leben in Ost- und Südwestafrika und werden 52 bis 72 cm groß. Sie leben in Paaren.
Mendesantilope
Addax nasomaculatus
KRL: 1,5-1,7 m
SL: 25-35 cm
Gewicht: 60-125 kg
Bestand: stark gefährdet

Die Mendes- oder Addaxantilope lebt in der Sahara und ist an das Leben in dieser Wüste gut angepasst. Sie folgt auf der Suche nach Pflanzen dem Regen und ruht Mittags im Schatten. Sie wird 1,5 bis 1,7 m lang. Ihre breiten Hufen verhindern das einsinken im Sand. Mendesantilopen ernähren sich von Wüstenpflanzen wie Kakteen und worden wegen ihrer Hörner und des Fells gejagt und sind daher sehr selten geworden. Früher lebten sie noch in Herden von 20 Tieren, heute leben sie alleine oder in Gruppen von 2 bis 4 Tieren.
Klippspringer
Oreotragus oreotragus
KRL: 0,8-1,2 m
SL: 5-13 cm
Gewicht: 8-18 kg
Bestand: gering gefährdet

Klippspringer sind bis zu 1,2 m lang und haben nur kleine Hufen, die sich aber gut zum springen durch steiles, felsiges Terrain eignenen. Sie leben in Bergen und an Flussläufen in Ost- und Zentral- und im südlichen Afrika. Das dichte Fell ist glänzend und olivegelb mit gelben und braunen Flecken und weißen Unterpartien und Beinen. Klippsringer haben kleine spitze Hörner und einen kleinen Schwanz. Sie leben paarweise mit ihren Jungen und fressen immergrüne und andere Büsche.
Elenantilope
Taurotragus oryx
KRL: 2,1-3,5 m
SL: 60-90 cm
Gewicht: 300-1000 kg
Bestand: gering gefährdet

Bei den Elenantilopen entwickeln auch die Weibchen stattliche Hörner, doch die des Männchen sind wesentlich kräftiger. Elenantilopen werden bis zu 3,5 m lang und sind damit die größten Antiklopen. Die Bullen können bis zu 1000 kg schwer werden. Eine markante Hautfalte, die Wamme, reicht von der Kehle bis zum Bug. Elenantilopen bewohnen die Steppen und Savannen Zentral-, Ost- und dem südlichem Afrika. Sie sind meist graubeige mit einem schwarzem Streifen am Rückrat und bis zu 15 weißlichen senkrechten Körperstreifen.
Rehantilope
Pelea capreolus
KRL: 1,1-1,2 m
SL: 15-20 cm
Gewicht: 20-30 kg
Bestand: nicht gefährdet

Die Rehantilope ist klein und hat weiches, wolliges Fell. Sie leben in Gruppen von bis zu 30 Tieren auf Wiesenhügeln und Hochebenen Südafrikas und werden bis zu 1,2 m lang. Das wachsame Tier springt bei Gefahr in einem ruckartigem Lauf davon. Sie sind tagaktiv und bewegen sich als gute Springer über ide Felsen. Rehantilopen fressen Laub und Gras. Sie leben in Gruppen von bis zu 10 Tieren, wobei ein Tier immer Wache hält, während die anderen fressen.
Rappenantilope
Hippotragus niger
KRL: 1.9-2,7 m
SL: 37-76 cm
Gewicht: 150-300 kg
Bestand: gering gefährdet

Die Rappenantilope ist eine besonders stattliche Art. Die erwachsenen Männchen schwarz und die Weibchen und Jungtiere sind Rot- oder Kastanienbraun. Beide Geschlechter tragen kräftige Hörner. Rappenantilopen haben eine Kopfrumpflänge von bis zu 2,7 m und bewohnen Savannen Ost- bis Südostafrikas. Sie sind stark bedroht. Die Kälber werden anfangs verborgen, bilden dann aber getrennte Gruppen und treffen die Mütter nur zum saugen.
Hirschziegenantilope
Antilope cervicapra
KRL: 1,2 m
SL: 18 cm
Gewicht: 32-43 kg
Bestand: gefährdet

Hirschziegenantilopen leben in Südostasien und werden 1,2 m lang und 32 bis 43 kg schwer. Sie fressen Gras und Feldfrüchte. Die Weibchen sind rehbraun bis gold, dominante Männchen werden mit dem alter schwarz, andere Männchensind braun. Unterseite, Gesäß, Schnauze und die Augenringe sind bei beiden Geschlechtern weiß. Die Männchen tragen bis zu 68 cm lange, gewundene Hörner.
Bleßbock
Damaliscus pygargus phillipsi
KRL: 1,2-2,1 m
SL: 10-60 cm
Gewicht: 68-155 kg
Bestand: gefährdet

Bleßböcke oder Buntböcke leben im Gras- und Buschland Südafrikas. Der Name kommt von der weißen Blesse auf der langen Schnauze. Die 1,2 bis 2,1 m langen Tiere haben bis zu 70 cm lange Hörner. Die Männchen führen eine Herde mit Weibchen und deren Jungen an. Sie halten die Herde zusammen und regen ihre Wanderung an. In den 1830er Jahren wurden Bleßböcke fast ausgerottet. Sie haben nur in Parks und Reservaten überlebt und sind heute noch die seltensten Antilopen.

