Braunbär
Ursos arctos
KRL: 2-3 m
SL: 5-20 cm
Gewicht: 100-1000 kg
Bestand: gefährdet

Es gibt etwa 30 Unterarten vom Braunbär, darunter der Syrische Braunbär, der Kodiakbär und der Grizzlybär. Braunbären sind Allesfresser. Sie werden bis zu 3 m lang. Sie leben in Europa, Asien und Nordamerika. Der Braunbär hat eine Muskelwulst im Nacken und lange Krallen. Um nach Gefahren oder Nahrung zu suchen, stellt er sich aufrecht auf die Hinterbeine.
Kragenbär
Ursus thibetanus
KRL: 1,3-1,9 m
SL: 10 cm
Gewicht: 100-200 kg
Bestand: gefährdet

Der Kragenbär ähnelt dem Baribal in Aussehen und Lebensweise. Er hat einen weißen Fleck auf der Brust, dem er seinen Namen verdankt. Zu seiner Hauptnahrung zählen Eicheln, Bucheckern, Nüssen, Früchte, Bambussprossen, Gräser, Kräuter, Maden und Insekten. Der 1,3 bis 1,9 m große Kragenbär lebt in den Wäldern Ost-, Süd- und Südostasiens.
Lippenbär
Melursus ursinus
KRL: 1,4-1,8 m
SL: 7-12 cm
Gewicht: 55-190 kg
Bestand: gefährdet

Dieser 1,4 bis 1,8 m Bär hat einen stämmigen Körper und kurze, kräftige Beine. Er hat ein langes, raues Fell und auf der Brust eine weiße Zeichnung. Der Lippenbär bewohnt Wälder und Graslandsteppen in Südasien. Mit seinen 8 cm langen Krallen öffnet er Termitennester. Die Hauptnahrung besteht aus Ameisen, Termiten und Früchten.
Malaienbär
Helarctos malayanus
KRL: 1,1-1,4 m
SL: 3-7 cm
Gewicht: 50-65 kg
Bestand: gefährdet

Malaienbären werden 1,1 bis 1,4 m lang. Sie leben in den Regenwäldern Südostasien, wo sie sich von Insekten und Früchten ernähren. Die Zunge ist bis zu 25 cm lang. Malaienbären sind die einzigen tropischen und die kleinsten Großbären. Das Fell ist glatt und die Farbe von Schwarz über grau bis rotbraun.
Brillenbär
Tremarctos ornatus
KRL: 1,5-2 m
SL: 7-12 cm
Gewicht: 140-175 kg
Bestand: gefährdet

Der Brillenbär hat helle Ringe um die Augen, die an eine Brille erinnern. Er baut sich in den Bäumen ein Nest aus Zweigen, indem er den Tag verbringt. Nachts geht er in den Wäldern Südamerikas auf Futtersuche und frisst vor allem Pflanzen. Er wird bis zu 2 m groß. Bei der Aufzucht der ein oder zwei Jungen beteiligt sich das Männchen nicht. Wenn es ihnen über den Weg läuft, tötet es die Jungen.
Eisbär
Ursus maritimus
KRL: 2,1-3,4 m
SL: 8-13 cm
Gewicht: 400-680 kg
Bestand: gering gefährdet

Wegen einer dicken Fettschicht friert der Eisbär auch bei eisiger Kälte nicht. Er frisst Robben, auf die er an einem Atemloch auflauert, und ist ein guter Schwimmer. Beim Schwimmen setzt er die Vorderbeine als Paddel ein und die Hinterbeine dienen als Steuer. Eisbären leben entlang des nördlichen Eismeeres und werden 2,1 bis 3,4 m groß.
Baribal
Ursus americanus
KRL: 1,3-1,9 m
SL: 7-15 cm
Gewicht: 55-300 kg
Bestand: gering gefährdet

Der Baribal oder Nordamerikanischer Schwarzbär lebt in den Wälder und Bergen Nordamerikas und Mexikos. Mit seinen kräftigen Beinen und kurzen Krallen reist er Baumstämme auf, um nach Insekten zu suchen. Außerdem frisst er Früchte. Im Winter schläft er. Baribale werden bis zu 1,9 m lang und 300 kg schwer.
Großer Panda
Ailuropoda melanoleuca
KRL: 1,6-1,9 m
SL: 10-15 cm
Gewicht: 70-125 kg
Bestand: gefährdet

Der Große Panda frisst 15 Stunden am Tag Bambus. Er hat einen Daumenartigen Knochen an seiner Hand, mit dem er seine Nahrung greifen kann. Sein Fell ist weiß. Schwarz sind die Ohren, die Nase, die Augenflecken und die Gliedmaßen. Leider leben nur noch etwa 1000 wilde Große Pandas in den Bergregionen Chinas. Sie werden 1,6 bis 1,8 m groß. Das Weibchen ist ein Fünftel kleiner als das Männchen.

