Tüpfelhyäne
Crocuta crocuta
KRL: 1,3 m
SL: 25 cm
Gewicht: 62-70 kg
Bestand: gering gefährdet

Die Tüpfelhyäne ist mit 1,3 m die größte Hyänenart. Die Familienverbände leben in einem gemeinsamen Bau und besitzen ein Revier von 40 bis 1000 km². Tüpfelhyänen haben kurze, abgerundete Ohren, lange Beine und ein sandfarbenes Fell mit dunklen Flecken. Sie leben in West- bis Ost- und Südafrika. Das Weibchen ist dominanter als das Männchen. Es bekommt nach etwa 100 Tagen Tragezeit meist 2 Jungen, die nach 14 bis 18 Monaten entwöhnt werden.
Schabrackenhyäne
Hyaena brunnea
KRL: 1,3 m
SL: 21 cm
Gewicht: 38-47 kg
Bestand: gering gefährdet

Die 1,3 m große Schabrackenhyäne lebt tiefer in der Wüste als andere Hyänen. Sie lebt im südlichen Afrika und frisst vor allem Aas, darunter Robbenjunge im Küstenstreifen der Namib. Sie fängt aber auch selbst Beute. Ihr Fell ist zottig, dunkelbraun, mit einem gelblichen Nacken und einem grauen Gesicht.
Streifenhyäne
Hyaena hyaena
KRL: 1,1 m
SL: 20 cm
Gewicht: 35-40 kg
Bestand: gering gefährdet

Hyänen haben zwar einen hundeähnlichen Körperbau, sind aber wie alle Hyänen nicht mit ihnen verwandt. Sie ernähren sich hauptsächlich von Aas, jagen aber auch Schafe, Ziegen, kleinere Säugetiere, Vögel, Eidechsen, Schlangen und Insekten. Sie werden bis zu 1,1 m groß und leben in West-, Nord- und Ostafrika und West- bis Südasien. Die Nackenmähne fängt am Rücken an und geht zum buschigen Schwanz über.
Erdwolf
Proteles cristatus
KRL: 67 cm
SL: 24 cm
Gewicht: 9 kg
Bestand: gering gefährdet

Der Erdwolf frisst vor allem kleine Tiere mit weichem Körper. Er wird 67 cm groß und lebt in Ost- und Südafrika. Diese Hyäne stellt sich bei Gefahr auf, damit sie größer wirkt. Das Fell ist hellbeige mit wenigen Streifen. Der nachtaktive Einzelgänger bleibt bei Tag in seinem Bau. Der Erdwolf markiert sein Revier mit Urin, Fäkalien und Sekreten.

