Eselspinguin
Pygoscelis papua
KRL: 75 cm
Gewicht: 5,4-6,3 kg
Bestand: gering gefährdet
Der Eselspinguin gehört zur Gattung der Langschwanzpinguine. Er ist der schnellste Schwimmer unter den Pinguinen und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h. Eselspinguine werden bis zu 75 cm groß und 5,4 bis 6,3 kg schwer. Sie leben in der Antarktis und auf den sub-antarktischen Inseln. Den Namen haben sie von dem eselartigen Geschrei, mit dem sie vor Eierdieben warnen und das auch während der Paarungszeit zu hören ist. Eselspinguine ernähren sich vorwiegend von kleinen Fischen und Krill.
Zügelpinguin
Pygoscelis antarctica
KRL: 50 cm
Gewicht: 4 kg
Bestand: nicht gefährdet
Der Zügelpinguin, auch Kehlstreifenpinguin genannt, gehört zur Gattung der Langschwanzpinguine und ist eng mit dem Adeliepinguin und dem Eselspinguin verwandt. Diese Pinguinart wird etwa 50 cm groß und 4 kg schwer. Der Bauch, der Hals und das Gesicht sind weiß, der Rücken und die Oberseite des Kopfes sind schwarz gefärbt. Am Hals haben Zügelpinguine einen schwarzen Streifen. Die Hauptnahrung besteht aus kleinen Fischen und Krill. Bei der Nahrungssuche tauchen sie bis zu 250 m tief und bleiben etwa 20 Minuten unter Wasser.
Königspinguin
Aptenodytes patagonicus
KRL: 85-95 cm
Gewicht: 12-14 kg
Bestand: nicht gefährdet
Der Königspinguin ist die zweitgrößte Pinguinart und gehört mit dem Kaiserpinguin zu der Gattung der Großpinguine. Er lebt vorwiegend auf den subantarktischen Inseln, wie Südgeorgien und der Heard-Insel. Königspinguine werden 85 bis 95 cm groß und wiegen zwischen 12 und 14 kg. Sie können bis zu 20 Jahre alt werden. Sie haben einen besonders langen, schmalen Schnabel und eine orange Färbung an der Hals- und Ohrpartie. Auf der Suche nach kleinen Fischen, Krill und Tintenfischen tauchen sie in eine Tiefe von 300 Metern.
Snaresinselpinguin
Eudyptes robustus
KRL: 55 cm
Gewicht: 4 kg
Bestand: gefährdet
Snaresinselpinguine, auch Snares-Dickschnabelpinguine brüten nur auf den Snaresinseln südlich von Neuseeland. Sie zählen zu der Gattung der Schopfpinguine. Sie werden 55 cm groß und 4 kg schwer. An beiden Seiten des Kopfes läuft jeweils ein vom Schnabel ausgehendes Band Schopffedern zum Hinterkopf. Das Weibchen legt zwei Eier. Nach etwa vier Wochen schlüpfen die Küken.
Haubenpinguin
Eudyptes schlegeli
KRL: 60 cm
Gewicht: 5 kg
Bestand: gefährdet
Den Haubenpinguin kann man auf den subantarktischen Inseln im australischen Bereich finden. Er zählt zu der Gattung der Schopfpinguine. Diese Art wird etwa 60 cm groß und 5 kg schwer. Das Gefieder ist an Rücken und Flügeln schwarz. Die Unterseite ist weiß. Über dem Schnabel befinden sich gelb-orange Federn, die bis zur Kopfmitte reichen.
Felsenpinguin
Eudyptes chrysocome
KRL: 52 cm
Gewicht: 3 kg
Bestand: gefährdet
Felsenpinguine gehören zu der Gattung der Schopfpinguine. Sie werden etwa 52 cm groß und 3 kg schwer und zählen damit zu den kleinsten Pinguinen. Sie haben einen schmalen gelben Streifen über den Augen, dessen Federn hinter dem Auge stark verlängert sind und abstehen. Der Bauch ist weiß und der Rücken schwarz gefärbt. Felsenpinguine gelten als wehrhaft. Sie greifen jedes Tier an, das in die Nähe ihres Nestes kommt. Sie fressen alles, was sie verzehren können.
Zwergpinguin
Eudyptula minor
KRL: 40 cm
Gewicht: 0,9-1,5 kg
Bestand: nicht gefährdet
Mit einer Größe von 40 cm ist der Zwergpinguin der kleinste Pinguin der Welt. Er lebt an Küsten und auf Inseln in Australiens und Neuseelands. Seine Nahrung, kleine Fische und ähnliche Nahrung, sucht er im flachen Wasser. Zwergpinguine nisten in Felsspalten und Höhlen. Das Weibchen legt zwei Eier, welche beide Eltern etwa fünf Wochen bebrüten.
Humboldtpinguin
Spheniscus humboldti
KRL: 56-66 cm
Gewicht: 5 kg
Bestand: gefährdet
An der Westküste Südamerikas leben kleine Kolonien dieser 56 bis 66 cm großen Pinguine. Ihren Namen verdanken sie dem kalten, fischreichen Humboldtstrom. Sie sind schwärzlich grau mit einer hellen Unterseite. Meist jagen sie im Flachwasser Schwärme von Anchovis und Sardinen. Humboldtpinguine nisten in einer Felsspalte, einer Höhle oder in unterirdischen Bauten. Durch Überfischung und Jagd durch Menschen ist ihre Population verringert wurden.
Humboldtpinguin, Zoo Neuwied
Galapagospinguin
Spheniscus mendiculus
KRL: 50 cm
Gewicht: 1,5-2,5 kg
Bestand: stark gefährdet
Dieser Pinguin ist der einzige, der in der Nähe des Äquators lebt. Die Galapagosinseln werden von kühlen Meeresströmungen gestreift, wodurch diese Gegend für einen Pinguin erträglich ist. Der Galapagospinguin wird 50 cm groß und nistet in kleinen Gruppen. Das Weibchen legt zwei Eier in eine Höhle oder in ein Loch in dem vulkanischen Gestein.
Adeliepinguin
Pygoscelis adeliae
KRL: 45-70 cm
Gewicht: 4-5,5 kg
Bestand: groß
Adeliepinguine werden 45 bis 70 cm groß und etwa 5 kg schwer. Sie sind neben dem Kaiserpinguin die einzige Pinguinart, die auf dem Hauptteil des antarktischen Kontinents vorkommt. An der Oberseite sind sie schwarz und an der Unterseite weiß gefärbt. Der Schnabel ist kurz und dunkelrot und sie haben einen weißen Augenring. Adeliepinguine leben und brüten in Kolonien, die sehr groß werden können.
Eselspinguin, Zoo Frankfurt
Kaiserpinguin
Aptenodytes forsteri
KRL: 1,1 m
Gewicht: 37 kg
Bestand: nicht gefährdet
Mit einer Größe von 1,1 m und einem Gewicht von bis zu 37 kg ist der Kaiserpinguin der größte Pinguin. Im Winter ziehen die Pinguine ins Innere der Antarktis, um dort zu brüten. Das Weibchen legt ein Ei und geht zurück zum Meer. Die Männchen tragen das Ei auf den Füßen und schützen es mit einer Hautfalte. Zum Wärmen drengen sie sich zusammen und hungern, bis die Weibchen beim schlüpfen der Jungen im Frühling zurückkeheren Dann gehen die männlichen Kaiserpinguine zum Meer um zu fressen, kehren aber zurück, um bei der Aufzucht zu helfen. Kaiserpinguine können 20 Minuten lang und bis zu 530 m tief tauchen.
Dickschnabelpinguin
Eudyptes pachyrhynchus
KRL: 50 cm
Gewicht: 4 kg
Bestand: gefährdet
Der Dickschnabelpinguin, auch Fiordlandpinguin genannt, ist eine Art der Gattung der Schopfpinguine. Er lebt im südlichen Neuseeland und den vorgelagerten Inseln. Diese Pinguin-Art wird etwa 50 cm groß und 4 kg schwer. Dickschnabelpinguine haben einen weißen Streifen auf der Wange und blassgelbe Federn, die sich vom Schnabel bis zum Scheitel ziehen. Sie brüten alleine oder in kleinen Kolonien in Höhlen oder in dichter Vegetation.
Kronenpinguin
Eudyptes sclateri
KRL: 55 cm
Gewicht: 4-5 kg
Bestand: stark gefährdet
Der Kronenpinguin, auch Sclater-Pinguin genannt lebt auf den zu Neuseeland gehörigen Bountyinseln und den Antipoden-Inseln. Die stark gefährdete Art wird etwa 55 cm gro und 4 bis 5 kg schwer. Das Gefieder ist am Rücken, den Flügeln und am Kopf schwarz, Kinn, Kehle und Wange sind weiß gefärbt. Es besitzt zwei blassgelbe Federschöpfe. Kronenpinguine können ihren Federschmuck aufrichten, was sie von den anderen Schopfpinguinen unterscheidet.
Goldschopfpinguin
Eudyptes chrysolophus
KRL: 70 cm
Gewicht: 5,5 kg
Bestand: gefährdet
Goldschopfpinguine sind weltweit die häufigste Pinguinart und kommen auf vielen subantarktischen Inseln und im äußersten Süden Südamerikas vor. Sie gehören zu der Gattung der Schopfpinguine. Diese Art wird 70 cm groß und etwa 5,5 kg schwer. Damit sind sie die größten Vertreter der Gattung. Besonders auffällig ist ein Überaugenstreif aus goldgelben Federn. Goldschopfpinguine fressen Krebstiere, Kalmare und Fische.
Gelbaugenpinguin
Megadyptes antipodes
KRL: 60 cm
Gewicht: 5-8 kg
Bestand: stark gefährdet
Der Gelbaugenpinguin lebt im südlichen Neuseeland, auf den Auckland-Inseln und der Campbell-Insel. Er wird etwa 60 cm groß, 5 bis 8 kg schwer und 10 bis 20 Jahre alt. Der Kopf wird von einem hellgelben Streifen umgeben. Diese Pinguine sind sehr scheu und ruhig. Sie halten sich das ganze Jahr über in ihrem Brutgebiet auf. Gelbaugenpinguine sind die am wenigsten sozial lebenden Pinguine und brüten als einzige Art nicht in Kolonien.
Magellan-Pinguin
Spheniscus magellanicus
KRL: 70 cm
Gewicht: 4 kg
Bestand: gering gefährdet
Der Magellan-Pinguin gehört zu der Gattung der Brillenpinguine. Er kommt im Süden Südamerikas vor und wird etwa 70 cm groß und 4 kg schwer. Magellan-Pinguine ernähren sich hauptsächlich von Fisch und Krill. Sie jagen in Tiefen von etwa 50 m. Diese Pinguinart brütet in Bruthöhlen, kleinen Mulden, Felsspalten oder unter Sträuchern. Das Weibchen legt 2 Eier, die 40 Tage lang bebrütet werden.
Brillenpinguin
Spheniscus demersus
KRL: 69 cm
Gewicht: 4,1-4,3 kg
Bestand: gefährdet
Der Brillenpinguin verdankt seinen Namen den weißen Augenringen und den weißen, bis zum Hals heruntergezogenen Augenstreifen. Er wird 69 cm groß und lebt in wärmeren Klimazonen als die meisten anderen Pinguine, an den Küsten Südafrikas. Er nistet in einer Höhle und ist an Land nur nachts aktiv.