Rosapelikan
Pelecanus onocrotalus
KRL: 1,6 m
Gewicht: 9-14 kg
Bestand: nicht gefährdet
Der Rosapelikan erreicht eine Länge von 160 cm und eine Flügelspannweite von 280 cm. Sein Gefieder ist weiß, die Brust hellrosa gefärbt. Um das Auge hat er einen rosa Gesichtsfleck. Auch die Beine sind rosa gefärbt. Die Schwungfedern sind schwarz und werden beim Flug sichtbar. Der Rosapelikan ist in Südosteuropa bis Asien beheimatet. Außerdem kann man ihm im südlichen Afrika beobachten. In Kolonien von bis zu mehreren tausend Tieren bewohnt er die seichten Salz- und Südwasserseen.
Brillenpelikan
Pelecanus conspicillatus
KRL: 1,6 m
Gewicht: 4,2-6,6 kg
Bestand: nicht gefährdet
Der Brillenpelikan hat eine Körpergröße von 1,6 Metern. Das Gefieder ist überwiegend weiß, die Flügelspitzen und Schwungfedern sind schwarz gefärbt. Die Ausgewachsenen Tiere haben gelbe Ringe um die Augen. Brillenpelikane ernähren sich überwiegend von Fischen, die sie in größeren Gruppen erbeuten. Sie leben in Australien, Neuseeland und Tasmanien.
Rötelpelikan
Pelecanus rufescens
KRL: 1,3 m
Gewicht: 4-7 kg
Bestand: nicht gefährdet
Der Rötelpelikan ist mit einer Größe von 130 cm die kleinere Ausgabe des Rosapelikans. Unterscheidet sich jedoch durch seine größere Kopfkrause und das graue Gefieder, das rosa oder rot-braun schimmert. Der Schwanz und die Schwungfedern sind dunkelgrau bis schwarz-braun gefärbt. Der orangene Kehlsack ist, anders wie bei den anderen Pelikanarten, quer statt längs geriffelt. Rötelpelikanen leben bevorzugt im Sumpfland und an den Ufern großer Binnenseen in Afrika von Ägypten bis nach Angola, mit Ausnahme vom Kongo und der Sahara. Sie brüten in großen Kolonien an der Uferlandschaft.
Brauner Pelikan
Pelecanus occidentalis
KRL: 1-1,5 m
Gewicht: 3,5 kg
Bestand: häufig
Auf der Futtersuche stürzt er sich aus 10 m Höhe ins Wasser und taucht nach Fischen. Beim Eintauchen öffnet er den Schnabel und fängt die Beute im Kehlsack seines Schnabels. Der Braune Pelikan wird 1 bis 1,5 m groß und lebt an den Küsten des Atlantiks und Pazifiks in Nord- und Südamerika. Er ist überwiegend braun und silbergrau gefärbt. Der Kopf ist weiß oder weiß-gelb. Die Federn am Oberhals sind kastanienbraun. Die Haut am Schnabel und im Gesicht ist grünlich gefärbt.
Baßtölpel
Sula bassana
KRL: 80-90 cm
Gewicht: 2,5-3 kg
Bestand: örtlich häufig
Der Baßtölpel wird 90 bis 100 cm groß und lebt an den Küsten des Nordatlantiks. Er ist ein robuster Vogel mit einem kräftigen Schnabel. Er stürzt sich aus mehr als 30 m Höhe ins Wasser und bringt seine Beute, Fische und Tintenfische, an die Wasseroberfläche, um sie dort zu fressen.
Eurasischer Korrmoran
Bindenfregattvogel
Fregata minor
KRL: 85-105 cm
Gewicht: 1-1,5 kg
Bestand: häufig
Der Bindenfregattvogel kommt am indischen und pazifischen Ozean vor, wird 85 bis 105 cm groß und hat eine Flügelspannweite von 1,8 m. Außerdem hat er einen großen hakenförmigen Schnabel. Die meiste Zeit seines Lebens verbringt er in der Luft. Seine Nahrung fängt er, indem er die Beute von der Wasseroberfläche aufschnappt oder andere Vögel bedroht, bis sie ihre Beute fallenlassen.
Rötelpelikan, Zoo Neuwied
Krauskopfpelikan
Pelecanus crispus
KRL: 1,6-1,8 m
Gewicht: 10-13 kg
Bestand: weniger gefährdet
In Südosteuropa und in Mittelasien bis in die Mongolei kann man den Krauskopfpelikan beobachten. Er erreicht eine Länge von bis zu 1,8 m und ein Gewicht von 10 bis 13 kg und ist damit der größte Pelikan, der in Europa vorkommt. Das Gefieder ist silbrig weiß, an den Flügelspitzen schwarz gefärbt. Der Schnabel hat eine hellgelbe Farbe und der Kehlsack ist orangerot gefärbt. Am Tag fressen Krauskopfpelikane bis zu 1 kg Fisch. In einer kleinen Gruppe treiben die Krauskopfpelikane die Fische ins seichte Wasser, wo sie diese dann mit Hilfe des Kehlsacks fangen.
Nashornpelikan
Pelecanus erythrorhynchos
KRL: 1,7 m
Gewicht: 4,8-8,5 kg
Bestand: nicht gefährdet
Mit einer Größe von 170 cm und einer Flügelspannweite von fast 3 m ist der Nashornpelikan einer der größten Wasservögel der Welt. Sein Gefieder ist weiß gefärbt, die sind Flügelspitzen schwarz. In der Paarungszeit entwickelt er einen gelben Schopf und an seinem orange gefärbtem Schnabel einen Schnabelrücken, dem er den Namen verdankt.. Nashornpelikane leben überwiegend an großen Seen und in Küstengebieten in USA, Mexiko und Mittelamerikas. Neben Fischen zählen auch Amphibien und Krebstiere zur Nahrung der Nashornpelikane.
Graupelikan
Pelecanus philippensis
KRL: 1,3-1,4 m
Gewicht: 4-6 kg
Bestand: gefährdet
Der Graupelikan erreicht eine Körperlänge von bis zu 140 cm. Er ist überwiegend gräulich gefärbt. Der Schnabelansatz und ein Bereich um die Augen ist gelblich, der Schnabel grau gefärbt. Graupelikane fressen Fische, Amphibien und Krebstiere, die sie in Gruppen suchen. Graupelikane findet man in Indien, Südostasien und auf Sri Lanka. Ausgewachsene Graupelikane haben keine Feinde, nur die Jungen und die Eier fallen gelegentlich Fressfeinden wie Goldschakalen und Raben zum Opfer.
Kormoran
Phalacrocorax carbo
KRL: 80-100 cm
Gewicht: 3,5 kg
Bestand: häufig
Mithilfe seiner Schwimmfüße kann der 80 bis 100 cm große Kormoran gut nach Beute tauchen. Er frisst vorwiegend Fische. Die Tauchgänge können 1 bis 2 Minuten dauern. Meist bringt er den Fisch an die Wasseroberfläche um ihn dort zu fressen. Der Kormoran lebt an den Küsten Nordamerikas, Europas, Afrikas, Asiens und Australiens.
Rotschwanz-Tropikvogel
Phaethon rubricauda
KRL: 46 cm
Gewicht: 750-800 g
Bestand: nicht gefährdet
Der Rotschwanz-Tropikvogel ist ein guter Flieger, jedoch an Land unbeholfen. Er lebt am indischen und pazifischen Ozean und wird mit Schwanz 80 und 100 cm groß. Er nistet auf Felsvorsprüngen oder Klippen. Die Hauptnahrung besteht aus Tintenfischen und Fischen.