Säugetiere
Der Mensch ist nur eine von über 4000 Säugetierarten. Säugetiere säugen ihre Jungen mit Muttermilch und ziehen sie groß. Die Jungtiere werden, bis auf bei den Kloakentieren, lebend geboren. Sie wachsen im Bauch der Mutter heran. Bei der Geburt sind sie schon relativ weit entwickelt. Nur die Jungtiere der Beuteltiere sind noch nicht ausgereift und müssen in den Beutel am Körper der Mutter krabbeln, wenn sie zur Welt kommen. Im Beutel wachsen sie geschützt weiter. Säugetiere sind warmblütig. Versteinerungen zeigen, dass die ersten Säugetiere vor über 65 Millionen Jahren entstanden sind. Ihre Vorfahren waren eine Gruppe säugetierähnlicher Reptilien. Die ersten Säugetiere waren spitzmausähnliche Tiere, die sich von Insekten und Dinosauriereiern ernährten. Als die Dinosaurier ausstarben, übernahmen die Säugetiere ihren Platz als beherrschende Lebewesen. Sie eroberten schnell den gesamten Erdball. Ob im Wasser, an Land oder in der Luft.
Sinne
Säugetiere haben meistens gut ausgeprägte Sinne. Sie helfen ihnen Nahrung zu finden, Feinden auszuweichen, Partner zu finden und noch vieles mehr. Die Sinnesorgane sitzen meist in der Nähe des Gehirns am Kopf.
Säugen
Die weiblichen Säugetiere ernähren ihre Jungen mit Milch, statt Nahrung für sie zu sammeln. Die Milch wird in besonderen Bauchdrüsen produziert. Der Nachwuchs saugt sie dann aus den Zitzen oder Brustwarzen. Dies bezeichnet man als Säugen, woher auch der Name Säugetier kommt. Die Milch enthält Zucker, Fett, Eiweiß und Vitamine in der Zusammensetzung, die die Säuglinge zum Wachsen brauchen.
Warmblüter
Säugetier sind Warmblüter. Sie können ihre Körpertemperatur, unabhängig von der Außentemperatur, gleichmäßig warm halten. Wenn ihnen heiß ist kühlen sie sich durch schwitzen, oder kühlen sich zum Beispiel im Wasser ab.
Skelett
Säugetiere gehören zu den Wirbeltieren. Ihr Skelett besitzt ein Rückgrat aus einzelnen Knochen, den Wirbeln. Der Brustkorb schützt Herz und Lunge und der Schädel das Gehirn. Das Skelett einiger Säugetiere hat sich im Laufe der Zeit an bestimmte Lebensbedingungen angepasst. Wale haben zu Beispiel Flossen an Stelle von Armen und Beinen.


