Allgemeines
Der Münchener Tierpark Hellabrunn wurde 1911 erbaut. Mit einer Fläche von 36 ha liegt er in der Auenlandschaft der Isar. Der Tierpark ist in 15 Parkteile entsprechend der Lebensräume eigegliedert. Er beherbergt ca. 14.500 Tiere in 650 Arten.
Internetseite vom Tierpark Hellabrunn:
www.tierpark-hellabrunn.de
Geschichte
Am 25. Februar 1905 wurde der Verein Zoologischer Garten e.V., der das Areal in den Isarauen für 60 Jahre von der Stadt zur Verfügung gestellt bekommen hat, gegründet. Das Areal wurde geschickt ausgenutzt, sodass eine naturnahe Haltung ermöglicht wurde. Am 1. August 1911 konnte der Tierpark eröffnet werden, musste aber wegen Geldmangelns 1922 wieder geschlossen werden. Am 23. Mai 1928 wurde der Tierpark Hellabrunn mit dem Vorbild des genialen Tierhändlers und Gründer des Tierparks Hagenbeck Carl Hagenbeck als erster Geo-Zoo der Welt zu neuer Blüte gebracht und erlangte Dank des fortschrittlichen Konzeptes und erfolgreichen Rück- und Neuzüchtungen weltweite Anerkennung und Bekanntheit. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Zoo durch Bomben stark beschädigt, konnte aber bereits im Mai 1945 wieder eröffnet werden. Seit 1970 gibt es ein Gesamtkonzept zur Erneuerung der Tierparkanlagen.
Geo-Zoo: Das Konzept der Zukunft
1911 wurde der Münchener Tierpark Hellabrunn als erster Geo-Zoo der Welt gegründet. Die Tiere leben nach ihrer geographischen Verbreitung in komplexen Gemeinschaftshaltungen. Sie sind meist durch einen Wassergraben getrennt, wodurch der Besucher einen ungehinderten Blick hat. Beim modernen Zoo-Konzept verzichtet man auf sammlerische Artenvielfalt. Man sorgt für das Wohlbefinden der Tiere, indem man naturnahe, großzügige und artgerechte Lebensräume gestaltet.
Highlights
- Urwaldhaus/Aquarium:
Auf einer Fläche von 1870m² wurden 2000 das Urwaldhaus mit Schimpansen, Gorillas und einem 13m langem Riff fertiggestellt.
- Affenhaus:
Das Herz des Affenhauses ist die neue Schwinganlage für Orang-Utans. Viele weitere Affenarten, wie Kattas, Mandrills und Siamangs, leben hier. Die Totenkopfäffchen können ihre Anlage verlassen und den ganzen Zoo erkunden.
- Elefantenhaus:
Das Elefantenhaus wurde 1914 im byzantinischen Stil errichtet. Die Asiatischen Elefanten können hier artgerecht gehalten werden.
- Dschungelzelt:
Im Dschungelzelt wandert der Besucher durch einen Nebelurwald. Viele Vögel erfüllen den Dschungel mit Leben. Außerdem sind hier die Innenanlagen der Großkatzen.
- Großvoliere:
In der Großvoliere können die Vögel frei fliegen. Die Fläche von 5000m² wird von einem dünnmachigem Edelstahlgewebe überzogen.
Unsere Meinung zum Zoo
Wir finden, dass der Tierpark Hellabrunn durch die hohe Artenvielfalt sehr schön ist. Die Gehege sind großzügig und artgerecht gestaltet. Durch den ungehinderten Blick auf die Anlagen und die vielen Tiergemeinschaften wird ein Zoobesuch noch aufregender. Jedoch fanden wir, dass der Tierpark durch die vielen Wege unübersichtlich wird.

