Allgemeines
Die Wilhelma ist ein zoologisch-botanischer Garten. Hier leben auf einer Fläche von 30 Hektar rund 8.000 Tiere in 1.000 Arten. Damit zählt die Wilhelma zu den artenreichsten Zoos weltweit. Außerdem gibt es rund 6.000 Pflanzenarten im historischen Park und in den Gewächshäusern.
Internetseite der Wilhelma: www.wilhelma.de
Geschichte
Am 30. September 1846 wurde die Wilhelma, die damals nur aus einem Gebäude mit Gewächshäusern bestand, eingeweiht. Bis 1918/19 benutzte ausschließlich die Königsfamilie den Park als privaten Garten.
Mit dem Ende der Monarchie wurde die Wilhelma Staatsbesitz und ist als botanischer Schaugarten auch für die Stuttgarter Bevölkerung geöffnet.
Im zweiten Weltkrieg erlitten viele Teile der Wilhelma große Schäden und der Park musste geschlossen werden. 1949 konnte die Wilhelma wieder besucht werden.
Zwei Jahre später kamen die ersten Giraffen, Zebras und Antilopen in die Wilhelma. Auch Pinguine gab es nun zu sehen.
1956 entstand der "Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma e.V.".
Im Maurischen Landhaus wurde 1962 die erste Nachtierabteilung weltweit eröffnet.
1968 wurde das Aquarium-Terrarium mit der Krokodilhalle eröffnet. Außerdem kam der erste Menschenaffe auf die Welt. Über 90 weitere Menschenaffenbabys folgten bis heute.
Ab 1973 folgten zahlreiche weitere Anlagen wie die Häuser für Affen und die Afrikanischen Huftieranlagen.
2005 erblühte die größte Blume der Welt, die Titanwurz, und stellte einen neuen Weltrekord auf.
2006 öffnete die neue Krokodilhalle für Leistenkrokodile.
Highlights
- Parklandschaft:
Als botanischer Garten legt die Wilhelma viel Wert auf die Parklandschaften mit einer großen Anzahl an Pflanzenarten. Der Maurische Garten glänzt zum Beispiel mit seiner Magnolienblüte im April. Eine weitere Besonderheit sind die Mammutbäume.
- Gewächshäuser:
In der Wilhelma werden in vielen Gewächshäusern Pflanzen und Blumen aus aller Welt gezeigt. Neben Blumen gibt es hier aber auch Nagetiere, Vögel und vieles mehr zu bestaunen.
-Amazonienhaus:
Im 14 m hohen Amazonienhaus herrscht das ganze Jahr über Regenwaldklima. Hier lassen sich Tiere aus der Amazonasregion wie Schwarze Brüllaffen und Breitschnauzenkaimane in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
- Anlagen für Bären und Klettertiere:
Bei diesen Anlagen, die unter anderem von Eisbären, Alpensteinböcken und Waldrappen bewohnt werden, sind die Gehegeabgrenzungen überwiegend versteckt, sodass man den Eindruck einer zusammenhängenden Berglandschaft erhält.
Unsere Meinung zum Zoo
Uns gefällt die Wilhelma durch ihre hohe Anzahl an Tieren und Pflanzen in einer teilweise historischen Parklandschaft sehr gut. Allerdings sind viele Gehege nicht sehr groß. Die neuen Anlagen wie zum Beispiel das Amazonienhaus und die Krokodilhalle gefallen uns sehr gut. Ein Highlight für uns sind die Anlagen für Bären und Klettertiere. Unserer Meinung nach ist die Wilhelma ein sehr empfehlenswerter Zoo, bei dem sich ein Besuch immer lohnt.

